Wunschhaus

Niederösterreich, Melk

Wunschhaus

Niederösterreich, Melk
Neubau
120 m2
Baubeginn:
Mai 1971
Bauende:
August 1973

Ytong Bauteile

  • Außenwände
  • Tragende Innenwände
  • Nicht-tragende Innenwände

Wieso unser Haus?

1970 kaufte ich einen Baugrund, nur hatte der den großen Mangel,  dass er in einer Senke lag und erst nachdem diese zugeschüttet war, konnte mit dem Bau begonnen werden. Daher war die Angst groß, dass ein herkömmlicher Ziegelbau eventuell Senkungen bewirken könnte. Also entschied ich mich, für den damals „neuen Baustoff Ytong-Ziegel“.

Seinerzeit bekam ich Ziegel mit 2. Qualität und einige Paletten waren Gelb, andere wiederum Blau. Der Keller wurde vorsichtshalber mit 40-er Steinen gemauert (innen Beton).

Auch habe ich mich entschlossen, nicht mit dem vorgeschriebenen Ytong-Kleber zu arbeiten, sondern mit Mörtel zu mauern, weil ich, wie vorhin schon erwähnt, Senkungsrisse durch den Kleber befürchtete, was mit einem guten Zement-Mörtel-Gemisch nicht zu erwarten war.

Aus finanziellen Gründen habe ich das Haus selbst mit eigenen Händen aufgemauert und auch Innen und Außen grob und fein mit Mörtel verputzt. Seit Baubeginn im Jahre 1971 bis heute 2018, also in 47 Jahren, habe ich nirgendwo, weder Innen noch Außen, Risse bemerkt.

Der Sommer 2018 war hitzemäßig eine Katastrophe und es waren Bekannte bei mir, die in Eigentumswohnungen leben und sich gefragt haben, wohin sie ziehen sollen, vor lauter Hitze.

Weil mich dieses Jahr eine Krankheit ans Haus gefesselt hat, bin ich nur im Wohnzimmer gewesen und es gab nicht einen Tag , wo ich der Meinung war, für mich käme wegen der Hitze ein Isolierung des Hauses infrage.

Mir scheint, der Ytong-Ziegel ersetzt zu gleichen Teilen sowohl eine Wärme- wie auch Kälteisolierung.

Es war immer mein Kindheitstraum, ein Haus ebenerdig im Bungalowstil zu bauen. Bis zum heutigen Tage fühle ich mich, als würde ich in einem Schloss wohnen.

Ytong  war daher, jedenfalls meiner Meinung nach, die ideale Lösung und ich habe dies bis heute nicht bereut.